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CO² - neutrales Heizen

04.11.2008: moderne Feuerstätten stützen Klimaschutzziele

Co2 - neutrales Heizen mit Holz: moderne Feuerstätten stützen Klimaschutzziele

Das von der Bundesregierung in der verganenen Woche beschlossene "integrierte Energie- und Klimaprogramm" soll die Treibhausemissionen bis zum Jahr 2020 um 40% senken. Ein wesentliches Ziel ist es, den Einsatz erneuerbarer Energien wie Biomasse, Sonne und Wind zu steigern und vorhandene Ressurcen efficenter zu nutzen.

Einen wichtigen Beitrag hierzu leisten bereits heute moderne Holz- und Pellet- Einzelfeuerstätten, so der HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V., in einer Stellungnahme zu Beginn der entscheidenden Verhalndlungswoche im Rahmen der Weltklimakonference auf Balli.

Die Verbrennung von Holz idt CO2 neutral und wird auch von der Bundesregierung eindeutig positiv bewertet. Im vergangenen Winter wurden deutschlandweit 13,1 Millionen Tonnen Holz verfeuert. Allein dadurch konnten rechnerisch, rund 5 Milliarden Liter Heizöl eingespart werden, was zu einer Reduzierung der Kohlendioxid Emissionen um ca. 12 Millionen Tonnen geführt hat.

Nachwachsender Rohstoff: Deutschland verfügt über die größten Holzvorräte in Europa

Der entscheidende Vorteil. Anders als bei der Verbrennung von fossilen Energien wird bei der Verbrennung von Holz immer nur soviel Kohlendioxid freigesetzt wie auch bei der natürlichen Zersetzung im Wald entstehen würde. Und da die nachwachsenden Bäume das CO2 wiederum binden, besteht ein geschlossener Kreislauf. Unter kliamtischen Aspekten ist es also völlig unerheblich, ob man das Holz im Wald verrotten lässt oder es - unter Einsatz moderner Gerätetechnik - klimafreundlich verbrennt.

Deutschland verfügt mit rund 3,4 Milliarden Kubikmetern über die größten Holzvorräte in Europa. Dank einer nachhaltig betriebenen Forstwirtschaft wächst zu dem jedes Jahr mehr Holz nach als verbraucht wird. Einen positiven Beitrag zum Klimaschutz kann deshalb jeder leisten, der sich für eine moderne Feuerstätte wie zum Beispiel einen Kamin- oder Kachelofen entscheidet, da die Geräte sowohl in der Übergangszeit als auch als auch an kalten Abenden die Zetralheizung hervorragend ergänzen. Ihr Einsatz spart dabei eine große Menge an fossilen Brennstoffen ein.

Öfen, die älter als 20 Jahre sind, sollten indes zugunsten eines modernen Gerätes ausgetauscht werden.  Auch offene Kamine lassen sich mit einer Kaminkassette oder einer modernen Brennzelle nachrüsten. Schließlich hat die Verbrennungstechnik in den letzen Jahren große Fortschritte erzielt. Dadurch konnte einerseits der Wirkungsgrad erhöht und gleichzeitig wurden die Emissionen deutlich gesenkt. 

04.11.2008

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